Bergwandern Alpen - Gipfel AlpenWandern und Hochtouren in Europa
Wandern Schweiz
Die Alpen bedecken 60 Prozent der Landfläche. Sie erstrecken sich von Frankreich nach Deutschland und Österreich bis hinein nach Italien. Höchster Gipfel ist die Dufourspitze im Monte Rosa Gebirge, mit 4.634 m, gelegen an der Grenze zu Italien. Die wichtigsten Pässe heißen Simplon, Furka und St. Gotthard. Zwei andere bekannte Gipfel sind die Jungfrau bei Interlaken und das Matterhorn bei Zermatt. Das Jura, ein niedrigeres Gebirge, bedeckt 10 Prozent der Fläche und befindet sich an der Grenze zu Frankreich. Seine Höhe rangiert von 900 bis 1.700 m, aber die Berge haben wenige natürliche Einschnitte und stellen so eine Grenze dar. Das Mittelland mit einer Höhe von 460 m umfaßt 30 Prozent des Landes. Es ist eine Region mit sanft abfallenden Hügeln und Tälern, die vor Tausenden von Jahren von Gletschern gebildet wurden. Es erstreckt sich vom Genfer See im Südwesten zum Bodensee im Nordosten, die Stelle an der sich Deutschland, Österreich und die Schweiz treffen. Die meisten Städte und Industrieregionen finden sich im Mittelland. Die Temperaturen sind ausgesprochen verschieden. An den Seen im Grenzgebiet zu Italien wachsen subtropische Palmen, während sich in den Bergen ab einer Höhe von 3.000 m ständig Schnee und Gletscher finden. Das Klima des Mittellandes rangiert von kontinental mitteleuropäisch bis westliches Meerklima . Will man seine Wanderungen gemeinsam mit anderen Menschen genießen, findet man unter Partnersuche ab 50 sicher Gleichgesinnte. Außerhalb der Bergregion sind die Sommer relativ kühl mit einer durchschnittlichen Temperatur von 21°C, während die Januartemperatur unter dem Gefrierpunkt liegen. Bern, die Hauptstadt hat einen durchschnittlichen Niederschlag von 102 cm im Jahr. Regionale Windverhältnisse spielen eine Rolle beim Klima. Der kalte Wind Bise ist für Genf üblich, der warme Wind Föhn weht in den Tälern der nördlichen Alpen. Mischwälder wachsen bis zur Schneegrenze, darüber hinaus bilden Bergwiesen die Landschaft.
Wandern Frankreich
Frankreich ist ein äußerst komplexes und vielseitiges Land. Es wird von ausgedehnten Hochländern durchzogen, zu denen die Alpen mit ihrem höchsten Gipfel, dem Montblanc, gehören. Dazwischen liegen üppige fruchtbare Täler und Tiefebenen. Frankreich besteht aus einer Reihe von sehr unterschiedlichen Naturlandschaften, von denen viele eine komplizierte geologische Geschichte haben und ein Muster von großer Vielfalt erzeugen. Die Landschaft des Landes reicht von flachen Ebenen, die fast keine besonderen Merkmale aufweisen, bis zum Montblanc, der sich auf 4.807 m über die Grenze zwischen Frankreich und Italien in den herrlichen Französischen Alpen erhebt. Im Südosten und Südwesten ist Frankreich von einigen der imposantesten Gebirgszügen Europas begrenzt. Östlich des Zentralmassivs, über dem Rhône-Saône-Graben, gehen die linienförmig gefalteten Grate des Jurakamms in die Alpen über. In Frankreich beginnen die Alpen am Mittelmeer, wo sie Seealpen genannt werden, und erstrecken sich nach Norden, bevor sie nach Osten über die Grenze in die Schweiz und nach Norditalien verlaufen. Die Französischen Alpen sind zwar hoch, felsig und komplex, doch sie haben viele Gletscher, vor allem im nördlichen Teil. Als Folge davon gibt es dort breite Täler, die einen relativ leichten Zugang zu den inneren Alpenregionen ermöglichen. Die Pyrenäen, die sich zwischen Frankreich und Spanien erheben, sind nicht so hoch wie die Alpen, doch in manchen Aspekten sogar eindrucksvoller. Sie haben sich aus einem einzigen Block Erdkruste gebildet, der sich mit der steileren Seite nach Frankreich gerichtet in die Höhe geschoben hat. Hier gibt es nur wenige Gletscher, weshalb der Zugang schlechter als in den Alpen ist. Nur ein paar beschwerliche Pässe verlaufen über den Zentralzug dieses Gebirges. Der Pic de Vignemale ist mit einer Höhe von 3.298 m der höchste Gipfel der Französischen Pyrenäen, doch auf der spanischen Seite erreichen die Berge Erhebungen von über 3.350 m. Östlich der Rhône ist die Mittelmeerküste dort rauh und gekerbt, wo die Alpen bis ans Meer reichen. Westlich der Rhône erstreckt sich die breite, fruchtbare Ebene des Languedoc von den Ausläufern des Zentralmassivs nach Süden.
Wandern Österreich
Die höchsten Gipfel liegen in West- und Zentralösterreich. Eine Reihe Bergzüge erstrecken sich von Westen nach Osten mit größeren Flußtäler dazwischen. Der höchste Gipfel ist der Großglockner mit 3.797 m, der sich in den Hohen Tauern befindet. Die höchsten Berge der österreichischen Alpen sind vergletschert. Die größeren Tiefebenen liegen im nördlichen und östlichen Landesteil. Das nördliche Tiefland ist das breite Tal der Donau, die durch Nordösterreich fließt. Am östlichen Ende dieses Tals, wo die Donau aus den Bergen in die trockeneren Ebenen eindringt, liegt die Landeshauptstadt Wien. Südlich von Wien erstreckt sich ein zweites Becken bis zur slowenischen Grenze. Diese Beckenlandschaft macht etwa 20 Prozent der Gesamtfläche des Landes aus. Nördlich der Donau befindet sich ein Mittelgebirge, eine Verlängerung der Berge im Süden der Tschechischen Republik. Mehrere Flüsse wie Enns, Inn, Drau, Ill, Salzach und Mur fließen durch die inneren Alpentäler. Von den zahlreichen Alpenpässen ist der wichtigste der Brenner, der Österreich mit Italien verbindet. Innsbruck im Inntal verdankt seine Bedeutung seiner Lage am Zugang zum Brenner. Der Semmering-Paß südlich von Wien liegt auf dem Weg zum nördlichen Ende der Adria. Der größte See ist der Neusiedler See im Süden Wiens. Der Westzipfel Österreichs liegt am Bodensee, den sich Österreich, die Schweiz und Deutschland teilen. Das Klima Österreichs ist nicht auf der gesamten Landesfläche gleich. Die westlichen Gebirgsregionen erhalten beträchtliche Feuchtigkeit vom Atlantischen Ozean und haben daher insgesamt höhere Niederschlags- und Schneemengen als der Osten. Die Unterschiede zwischen Sommer- und Wintertemperaturen sind im Osten größer als im Westen. Die inneren Täler und die östlichen Becken haben die höchsten Sommertemperaturen. Im Osten werden im Sommer Durchschnittstemperaturen von etwa 20° C und im Winter Temperaturen von ca. -2° C gemessen. Im Gebirge sinken die Temperaturen mit zunehmender Höhe, und die Schneegrenze liegt zwischen 2.400 und 2.700 m. Das Alpenwetter wird von Winden bestimmt. Der wichtigste ist der Föhn, ein warmer, trockener Wind, der auf der Windschattenseite der Alpen auftritt.
Wandern Italien
Italien umfaßt eine Gesamtfläche von etwa 300.400 qkm. Es ist ein bergiges Land, das von zwei großen Bergsystemen beherrscht wird. Die Alpen liegen im Norden, der Apennin zieht sich über die gesamte Halbinsel. Die Alpen erstrecken sich in einem weiten Bogen von der nordwestlichen Küste Italiens zu dem Punkt im Osten, an dem sie nach Österreich und Slowenien übergehen. Die Seealpen sind der Anfang der Kette und liegen direkt westlich der Hafenstadt Genua. Trotz hoher Gipfel und steiler Täler sind die Alpen von Bergpässen durchzogen, die Italien immer einen engen Kontakt zu seinen nördlichen Nachbarn ermöglicht haben. Autobahn- und Straßentunnel machen den Verkehr durch die Berge das ganze Jahr über möglich, die Alpen sind im Sommer wie im Winter bedeutenden Erholungsgebiete. Das Gebirgssystem des Apennin ist die östliche Verlängerung der Seealpen. Es bildet einen langen Bogen, der das Rückgrat der italienischen Halbinsel ist. Der Apennin überquert Italien im Norden, folgt dann der Ostküste entlang der zentralen Region, wendet sich daraufhin der Westküste zu und setzt sich auf Sizilien fort, unterbrochen durch die schmale Straße von Messina. In dieser Region Italiens lohnt es sich auch mal das Wandern mit einem Segeltörn zu verbinden. So hat man die Möglichkeit unzählige kleinere Inseln vulkanischen Ursprungs, wie Vulcano oder Stromboli, zu erkunden. Die beiden größten Vulkane befinden sich allerdings auf dem Festland. Es sind der Vesuv bei Neapel und der Ätna auf Sizilien.


 
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